Kenya und Tansania Reisebericht:
Spaziergang am Kilimandscharo 

 
 

Freitag und Sonnabend; 16./17. September

 

 

Wir haben alles zusammengepackt und sind fertig zum Aufbruch. Bei keiner Reise vorher hatten wir soviel Klamotten dabei wie diesmal. Mit dem Taxi geht es zum Flughafen, wo Israel Hands schon in der Reihe zum Einchecken bei Emirates wartet. Wir haben eine kleine Sauerstoffflasche dabei, und Baron Blixen fragt nach, ob wir die im Handgepäck haben dürfen. Eigentlich ist es Blödsinn, so etwas zu fragen, weil sofort alle Sicherheitsbeamten in der Nähe herbeikommen und unseren Sauerstoff begutachten. Bis zum Abflug vertreiben wir uns die Zeit im Duty Free Shop. Das Flugzeug nach Dubai ist voll. Aber Dank vieler Filme und des guten Service vergehen die fünf Stunden relativ schnell. In Dubai geht gerade die Sonne auf, als wir landen. Es bleibt auch gerade mal eine Stunde für Sicherheitschecks und Zähneputzen, bis wir schon wieder einsteigen und nach Nairobi abheben. Die Sauerstoffflasche fährt unbeschadet im Handgepäck mit.
 
 
Diesen Teil des Flugs haben wir komplett verpennt. Über Kenia gibt es dichte Wolken – aber keinen Regen – und weil es so diesig ist, sieht man von der Stadt nichts. Der Flughafen macht einen ordentlichen Eindruck. Passkontrolle, Geldtauschen und Gepäckholen – alles geht fix. Draußen spricht uns eine Frau mit Handy an. Sie ist ein lebender Taxiruf und hat auch gleich einen Fahrer bei der Hand, der uns für 15$ zum Hotel bringt. Wir quatschen etwas mit ihm und bestellen ihn auch gleich für abends für die Fahrt zum Carnivore Restaurant. Unser Hotel heißt Kenya Comfort Inn und ist eine Budget-Absteige. Unser Zimmer kostet 50$ mit Frühstück. Das Hotel liegt ziemlich zentral und ist ja auch nur für eine Nacht. 19.00 Uhr fahren wir mit dem Taxi zum Carnivore-Restaurant. Wir haben bereits von Deutschland aus reserviert, weil ja schließlich Sonnabendabend ist und wir daher keine Risiken eingehen wollten. Diesmal haben sie Strauß, Kamel und Krokodil als exotisches Essen und außerdem Würstchen, Huhn, Truthahn, Rind, Lamm und Rippchen. Wir essen auch fleißig – besonders gut ist der Strauß. Beim Kamel ist die äußere Kruste ziemlich gut, während der Rest eher zäh ist. Zwischendurch müssen wir eine Runde Underberg einschieben, um etwas Pause zu haben. Preislich hält sich das ganze auch sehr im Rahmen – für 16 € kann man so viel essen wie man will. Die Nacht im Hotel ist dann auch ganz in Ordnung und wird nur durch einige Feiergeräusche der übrigen Backpacker gestört, die die Strecke Kapstadt – Nairobi hinter sich gebracht haben. Morgen geht es gleich in die Massai Mara. Durch Zufall trafen wir den Tour-Operator Lenard im Hotel, der dort gerade andere Gäste empfing.