Indien Reisebericht:
Rishikesh – Indiens Yogahauptstadt

Rishikesh, eine Stadt am Oberlauf des Ganges, eingebettet in die fruchtbaren Hügel am Fuße des Himalayas erlangte in den sechziger Jahren eine gewisse Berühmtheit, als die Beatles, und in ihrem Gefolge viele andere populäre Musiker, den Maharishi dort besuchten. Im Anschluss an diesen Besuch entstand ihr berühmtes White Album.

 

Doch nicht nur die Beatles suchten in Rishikesh Erleuchtung, noch heute reiht sich ein Ashram an den anderen, Yoga lässt sich in den unterschiedlichsten Stilrichtungen lernen, Reiki, Tarotlegen, Handlesen, Ayurvedapraxen, Weissagen, Hellsehen, Hindi-Unterricht – alles ist möglich. Nachgerade ein Schlussverkauf in Sachen persönlicher Erleuchtung. An den beiden Hängebrücken, die die Wahrzeichen der Stadt sind – der Laxman Jhula und der Ram Jhula, eine Kakophonie von Geräuschen, Gesängen, Mantren, lautes Hupen – denn die Brücken werden mitnichten nur von Fußgängern benutzt, Mopeds bahnen sich genauso mühsam ihren Weg wie heilige Kühe, Esel – und natürlich die diebischen Affen.