Ganz im Sinne der großen deutschen Naturschutzverbände und der Bahn, mit dem Projekt „Fahrtziel Natur“ das für einen nachhaltigen Tourismus eintritt, um mehr Reisende auf die Schiene zu bringen und mit um­weltfreundlichen Verkehrsträgern wie Bahn, Bus, Fahrrad und Schiff einen wichtigen indivi­duellen Beitrag im Sinne des Ökotourismus zu leisten, starteten wir (mein Kollege Thomas und ich von der Berufsfeuerwehr Köln ), unsere Reise von Düren mit dem Zug nach Innsbruck. Dann mit einem Bus ins Stubaital nach Neustift. Um nicht gleich am Ankunftstag auch noch einen Hüttenaufstieg meistern zu müssen, war die Entscheidung auf einem Bauernhof, direkt am Aufstiegsweg zur Ersten Hütte zu übernachten die richtige.

Es ist schon ein tolles Gefühl, in seinem Bett von dem sich ankündigenden Sonnenaufgang einer weichenden Nacht geweckt zu werden, und nach dem Ersten Augenaufschlag mit dem direkten Anblick des Stubaier Gletschers den Tag beginnen zu können. Nach ordentlichem Frühstück konnte der Aufstieg zur Starkenburger Hütte angegangen werden. Es geht 1.200m immer nur hoch und man merkt sofort, ob die Kondition in Ordnung ist, oder nicht. Wie heißt es so schön: Fit in die Berge, nicht fit durch die Berge. Auf dieser Ersten Etappe trifft man auf viele Bergwiesen, die herrlich duften und zu manch einem Stopp verführen, mit dem Ziel der Blütenverewigung, in Form von so manch einem Foto. Durch die Steilheit des direkten Auf­stiegsweges, gewinnt man rasch an Höhe und kann bei gutem Wetter einige tolle Aussichten auf sich wirken lassen. Nach 4 Std., vielen Schweißperlen und Fotostopps auf der Hütte an­gelangt, wurde das Umfeld der Hütte unter Augenschein genommen. Das Abendessen in dieser Höhe, ist ein weiteres Highlight. Denn Essen und Trinken hält ja bekannt­lich Leib und Seele zusammen und dies ist für den nächsten Tag von elementarer Bedeutung. Auf den Hütten geht man früh zu Bett, die Tagesetappen und die frische Berghöhenluft lassen keine Nachteulentypen zu und frühes Aufstehen ist selbstverständlich, um möglichst zeitig das nächste Tagesziel in Angriff zu nehmen. Auf dem Weg zur Franz Senn Hütte bestand vom Wetter her oft die Möglichkeit zwischen den hochziehenden Wolken, den grandiosen Wegverlauf durch das Schotterfeld unterhalb der imposanten Kalkkögel zu bestaunen. Hier und da noch kleinere Schneefelder, denen man leicht ausweichen konnte, um anschließend wieder den vorgegebenen Weg zu beschreiten. Die Temperatur wurde zunehmend kälter. Auf der 2. Hütte nach 8 Std. angelangt, erfreute man sich an der gut geheizten Stube und das im Sommermonat Juli.