Obwohl Madeira 1000 Kilometer Richtung Westen von Portugal entfernt ist, gehört sie zu dem europäischen Land. Wegen ihrer üppigen Vegetation ist Madeira als „Blumeninsel“ bekannt. Drachenbäume, Lorbeerwälder, Weihnachtssterne, Magnolien, Bananenpflanzen, Orchideen… zu jeder Jahreszeit gibt es eine andere Flora zu entdecken. Die Besucher lieben den Duft der Blüten im Frühjahr, die Wanderwege entlang der kleinen Wasserläufe, die Lavastrände und das milde Klima. So wurde der Tourismus die Haupteinnahmequelle Madeiras.

Besonders beliebt ist die Insel bei den Briten. Schon der einstige britische Premier Winston Churchill hat im kleinen Fischerdorf Câmara de Lobos Urlaub gemacht. An zweiter Stelle stehen die Deutschen. Insgesamt kommen jedes Jahr über eine Million Touristen - Tendenz steigend. Demgegenüber stehen 265.000 Einwohner, wovon gut 100.000 in der Haupstadt Funchal wohnen. Auch dort stehen ihre Häuser nicht dicht an dicht, sondern schmiegen sich an die Hänge der Vulkaninsel.

Bei Nacht oder ganz früh am Morgen bietet sich ein fantastisches Bild: Wie ein Netz umspannen die Lichter von Häusern und Straßenlaternen die Insel, fast so, als wenn man sich Satellitenaufnahmen aus dem Weltall ansieht. Besonders beeindruckend, wenn man in der Dunkelheit von einem Boot vor der Insel die Szenerie beobachten kann.

„Ich liebe Madeira“, ruft Dominic Bruneteau enthusiastisch. Die Gischt schlägt ihm ins Gesicht. Wie gegerbtes Leder wirkt seine Haut, jede Furche erzählt ihre eigene Geschichte. Es sind Geschichten, wie sie der Ozean schreibt. Heute ist die See besonders rau, doch Dominic spielt mit dem polierten Holzsteuerrad und steuert den 20-Meter-Katamaran sicher durch die Wellen. Dominic nimmt die Passagiere auch an diesem Tag mit auf eine Reise in die magische Welt der Meerestiere.

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