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Die Leichten nach hinten heißt es, als wir uns am 3. März 1996 zu fünft in der Cessna verteilen, die eine Amerikanerin, 2 Amerikaner, meine Freundin Cecilia, die ich in 3 Wochen ehelichen möchte und mich vom Poas-Inlandflughafen in San José zur Osa-Halbinsel an den Pazifik bringen soll. Es ist ein wilder Ritt in der Thermik, bis wir auf dem Flug nach Westen über üppigen Regenwald den schmalen Airstrip mit einer abenteuerlichen Landung an der Küste des Corcovado Nationalparks erreichen.

Durch Salzgischt wandern wir dem Strand nach Westen folgend hinter einem Pferdekarren her, der unser Gepäck (nicht mehr als 12 kg pro Person) zum Corcovado Lodge Tent Camp befördert, das wir bei Costa Rica Expeditions in der Haupstadt San José gebucht haben. Dieses wirkt durch die Bauweise und die Palmblattdächer sehr polynesisch und liegt unmittelbar an der SO-Grenze des Biosphärenreservates. Wir besiedeln ein Zelt nahe am Strand und schließen gleich den Reißverschluss, um der vorbeiführenden Ameisenstraße keine Umgehung zu ermöglichen. Bei der Einweisung durch die Campchefin Lana im Gemeinschaftshaus, springt mir plötzlich ein großer brauner Frosch mit hörbarem Platscher auf die Glatze. Wunderbar kühl auf meiner erhitzten Haut, bis ihn Lana mit einer Entschuldigung entfernt und rundrum die Kameras bei heftigem Gelächter klicken.