Später fuhren wir die paar Kilometer nach Golfito, eine kleine Stadt am Meer, die allerdings nicht wirklich sehenswert ist. Wir aßen im Restaurant „Luna y Mar“ zu Mittag, das direkt am Meer, mit Blick über die Bucht von Golfito liegt.
Abends gingen wir mit unserem Führer Fernando noch auf Tour den Regenwald bei Nacht zu erkunden. Es ist immer wieder spannend, da man nie weiß auf welche Tiere man stoßen wird. Wir sahen mehrere Rotaugenlaubfrösche, Glasfrösche, ein paar Spinnen und einen schlafenden Kolibri. Eine Schlange sahen wir leider keine aber dafür hatten wir am Abend zuvor eine kleinere Lanzenotter gesehen und aus sicherem Abstand fotografiert. An unserem zweiten Tag in der Lodge gingen wir mit Fernando noch auf eine größere Wanderung, wobei er uns verschiedenen Pflanzen und Tiere erklärte und uns noch eine giftige Hakennasen-Lanzenotter zeigen konnte.

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Nach drei Nächten ließen wir noch einen Sack voll Wäsche waschen und machten uns dann auf die Weiterfahrt hoch ins Gebirge nach San Vito in die Biologische Station „Las Cruces“ im botanischen Garten "Wilson". Von den drei Stationen der OTS (Organization for Tropical Studies) die es in Costa Rica gibt ist dies wohl die am besten ausgestattete. Wir bekamen ein Zimmer mit Balkon und direktem Ausblick über die Bäume des botanischen Gartens. Wir sahen auf dem weitläufigen Gelände gleich mehrere Tukane, Papageien und viele andere Vögel. Aber auch Agutis sieht man öfters durch den Garten ziehen und auf dem Boden nach Essbarem suchen.
Für das Mittag- und Abendessen bezahlt man hier zwar 13 $ aber es schmeckt hervorragend und man wird gleich beim Einchecken gefragt, ob man Vegetarier ist. Das ist sogar bei mehreren Unterkünften der Fall und es ist nirgends ein Problem ein Essen ohne Fleisch zu bekommen, was in Deutschland nicht immer so einfach ist.