Di 20.11. Auf zum Tafelberg, wir haben noch was nachzuholen!
 
 Freuen uns über den strahlend blauen Himmel und fahren daher gleich nach dem Frühstück hinein nach Kapstadt. Die Beschilderung ist gut, so daß wir ohne Probleme zur Talstation der Tafelberg-Seilbahn finden. Die Parkplatzsituation hat sich in den letzten vier Jahren nicht verbessert, die Autos stehen am Straßenrand und Fahrradrikschas bringen zahlungswillige Touristen vom Auto zur Kassa.
Die Warteschlange an der Kassa ist lang und überquert die Straße, aber es geht trotzdem zügig voran. Nach der Kassa warten wir dann beim Lift und dann beim Drehkreuz und dann vor der Gondel. Aber schließlich betreten wir eine der neuen Panoramagondeln mit drehendem Boden und kommen in kürzester Zeit auf den rund 1.000 Meter hohen Hausberg der Capetonians. Oben ist es merklich kühler, lebhafter Wind treibt Wolkenfetzen vor sich her und langsam legt sich das berühmt-berüchtigte "Tischtuch" auf den Tafelberg. Aber mit etwas Geduld ergattern wir immer wieder schöne Blicke hinunter auf die Tafelbucht und die Stadt.
 
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Nach einer Stärkung im Restaurant gondeln wir gegen 12:45 wieder hinunter in die Wärme und beschließen über den seit kurzem wieder geöffneten Chapman's Peak-Drive zu fahren. In Hout Bay, dem nördlichen Ausgangspunkt der Panoramastraße, müssen wir komischerweise beim Mauthäuschen nichts bezahlen, sondern bekommen nur eine Zählkarte in die Hand gedrückt. Nach einigen Kilometern Fahrt über die kurvige Straße entlang der Steilküste wissen wir dann warum: Hinter dem Aussichtspunkt am Chapman's Peak ist die Straße schon wieder wegen Bauarbeiten gesperrt und die Fahrzeuge müssen am Parkplatz umdrehen. Nach einem ausgiebigen Blick auf den Atlantik fahren wir also wieder zurück, müssen die Zählkarte wieder abgeben und haben nun mehr Freizeit, als geplant. Beschließen uns wie schon vor vier Jahren in der "World of Birds" umzusehen. Auch dieses Mal sind wir wieder bis zum Schließen der Anlage (17:00 Uhr) mit dem Bewundern der vielen verschiedenen Vögel und der anderen Tiere beschäftigt. In das Gehege einer kleinen Affenart darf man auch hineingehen und die Bewohner sind richtig freche kleine Kerlchen, die alles klauen, was sie in die Fingerchen bekommen.
Für die Rückfahrt nach Kapstadt wählen wir die Küstenstraße und fahren immer so nahe wie möglich am Ufer entlang durch die einzelnen Orte und Stadtteile. Bis wir gegen 18:00 Uhr die Waterfront erreichen, hat Werner mehr Kurven hinter sich als während der gesamten Namibiarundfahrt.
 Stellen unser Auto bei der Victoria-Wharf ab und spazieren durch die Einkaufspassage. An den Quays reiht sich ein Restaurant an das andere und wir verbringen viel Zeit mit dem Studium der Speisekarten. Entscheiden uns für das Belthazar und bekommen eine Tisch im Freien ganz vorne an der Promenade. Vertilgen ein ganz gutes Essen in der bitter nötigen Wärme der Gasheizstrahler, die jetzt überall angezündet werden. Anschließend schlendern wir noch durch das lebhafte Areal und machen uns dann auf den Heimweg.
Folgen der Beschilderung Richtung Flughafen, aber an einer Abzweigung fehlt das entsprechende Schild und wir fahren einige Zeit sinnlos in der Gegend herum, bis wir den richtigen Weg finden und dann gegen 21:45 Uhr wieder im Hotel in Somerset West sind.