Tag 2: 12. Juli 2008

Heute ist wieder ein Reisetag, also lassen wir es gemütlich angehen. Es geht um 8.30 pm vom brandneuen Terminal 3 im Changi Airport nach Sydney. Wir haben noch den ganzen Tag Zeit uns Singapur etwas genauer anzusehen. Nach einem reichhaltigen Frühstück vom Buffet soll es losgehen.

 Das Angebot ist klasse. Frische Ananas und Melone in mundgerechte Häppchen zerteilt, Lammcurry, gebratener und gekochter Reis, Nudeln nach Singapur Art, Würstchen, Tofu, Suppe, French Toast, diverse Eiervarianten, Cereals, Joghurt, Toast und Brötchen, Kaffee und Tee, Butter und Marmelade. Also für jeden etwas. Schließlich gibt es in diesem Stadtstaat viele Inder, Malaien und Chinesen. Nicht zu vergessen die vielen Briten, die hier leben und arbeiten. Und alle wollen ein schmackhaftes Frühstück, voila!

 {{g_ads}}

Mit der MRT geht es an den Singapur River zum Boat Quay. Sir Stamford Raffles, der Stadtgründer blickt von seinem Sockel auf uns herab, während wir über die South Street Bridge zur Promenade am Fluss spazieren. Schließlich erreichen wir die schattenspendenden Wolkenkratzer die der Flaniermeile Boat Quay so eine beeindruckende Skyline verleihen.

 Der Schweiß rinnt einem nur so herunter. Das T-Shirt ist schon durchgeschwitzt, die morgendliche Dusche hinfällig.

Wenig los hier am späten Vormittag. Nach einer kleinen Erfrischung laufen wir weiter nach China Town. Dort machen wir einen kurzweiligen Spaziergang, der auf einer dieser nützlichen Gratiskarten vom Flughafen eingezeichnet ist. Ich kann an keiner Stadt-, oder Landkarte vorbeigehen, erst recht nicht, wenn sie umsonst irgendwo ausliegen. Meine Empfehlung: Zugreifen.

 Dank dieser Karte sehen wir wundervolle Tempel und Märkte, die uns eintauchen lassen in eine andere Kultur und Zeit, in eine andere Welt. Gerade noch bestaunen wir die Architektur des hinduistischen Sri Mariamman Temple, schon umhüllt uns wieder dieser einzigartige, dieser unverkennbare, authentische Geruch Asiens, von diesen Garküchen, diesen Kräutern und Gewürzen der Märkte wie es sie nur in diesem Erdteil gibt. Da möchte man, dass die Zeit einfach stehen bleibt und den Augenblick für immer genießen.

 Schon erhebt sich vor uns die Al-Abra Mosque, dann passieren wir den chinesischen Thian Hock Keng Temple in dem man sich mithilfe von Schüttelstäbchen die Zukunft vorhersagen lassen kann. Die ganzen Eindrücke erzeugen bald einen Stau im Gehirn, aber es geht noch weiter. Nach dem Nagore Durgha Shrine folgt noch die Jamae Mosque und wir sind voll, gesättigt ob der vielen Eindrücke. Schließlich verstauen wir die China Town Map in der Hosentasche und lassen uns treiben durch diesen bunten Gassen, die vor Energie und geschäftigem Treiben nur so strotzen.