Kambodscha Reisebericht :
Ein Land voller Gegensätze

Kaum ein Land besticht durch seine Gegensätze wie Kambodscha. Bis vor wenigen Jahren noch von Bürgerkriegen geplagt, zählt das kleine Land in Südostasien noch immer zu den ärmsten der Welt. Diesem Elend gegenüber stehen einzigartige Wunderwerke jahrhundertealter Kulturen wie die Tempel von Angkor Wat. Zwischen bombastischen Bauwerken und ärmlichem Alltag offenbart sich dem Besucher eine faszinierende Welt.

 

Nach 11 Stunden Flug landen wir um 6 Uhr am Flughafen von Bangkok. Die ungewohnte Hitze zu früher Stunde gepaart mit Luftfeuchtigkeit, Müdigkeit und dem Smog der Metropole machen einem sogar auf den wenigen Metern vom Terminal zum Transferbus zu schaffen.

 

Vor uns liegen noch etliche Kilometer bis zu unserer ersten Station in Kambodscha, Siem Reap. Am Highway, der uns vom Flughafen Richtung Süden führt, sammle ich erste Eindrücke der mir bis dato vollkommen fremden Kultur Südostasiens. Am Rand der vierspurigen Schnellstraße die bereits in den Morgenstunden dicht befahren ist, grüßen Buddhas die Reisenden.

 

Je näher wir der Grenze kommen, desto weiter entfernt sich die westliche Welt, von der Bangkok schon beherrscht wird, von uns. Die Autos, zuerst noch europäischer Standard, werden immer älter und zweckdienlicher. Die Pick ups, auf deren Ladeflächen ganze Familien transportiert werden, nehmen zu, ebenso die Mopeds. Mit zunehmender Sorge bemerke ich, dass der Mundschutz hier zum Alltag zu gehören zu scheint. Mist, auf die Impfungen habe ich vornehm verzichtet. Unsere Reiseleiterin klärt mich auf, dass der Mundschutz weniger dazu dient keine Krankheiten aufzuschnappen als vielmehr keine zu verbreiten.

 

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