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Schon ein wenig alt und fischmuffig, macht es aber einem recht gemütlichen Eindruck. Anker los, Angeln klar und mit halber Kraft voraus, fährt unser einheimischer Kapitän von Isla Contadora ab. Aus dem Nieselregen wird ein richtiger Tropenregen mit plötzlich aus dem Nichts kommenden hohen Wellen. Bei 30°C ist der heftige Regen nur halb so wild, doch die unruhige See ist für Kerstin unangenehm.
1 Stunde später klart es wieder auf, so schnell wie der Himmel sich zugezogen hat, so schnell knallt mit einem mal wieder die Sonne. Alles auf dem Boot fängt bei der Hitze an zu dampfen. Jede Bewegung der 6 Angeln beobachte ich und hoffe dass wenigstens ein Fisch anbeißen würde. Nach fast zwei Stunden habe ich keinerlei Orientierung mehr. Der Kapitän fährt an kleinen und großen Inseln entlang die jede für sich wunderschön sind, hier durch ein Kanal und da an einer herrlichen Bucht vorbei ohne das ich mehr weiß in welche Richtung Contadora liegt. Unfassbar das uns kein anderes Boot in der ganzen Zeit entgegen kam oder wir irgendwelche Leute an anderen Stränden sehen. Auf dem ersten Blick wirkt für uns alles intakt und sauber. Das letzte Paradies? Unsere ersten beiden Fische fangen wir fast gleichzeitig. Kapitano Pedro, drosselt sofort die Motoren, damit die Fische nicht abreißen. Kerstin hat als erstes eine Angel in der Hand, ich mache es ihr nach und beide kurbeln wir um die Wette wer wohl den größeren Fisch am Haken hat. Kerstin gewinnt. Beide haben wir einen Sierra gefangen, doch der von Kerstin ist eindeutig größer, mit einer Länge von 80 cm. Er wird auch der größte Fang für die restlichen beiden Stunden bleiben.