Die Kälte, die mit der Nacht hereinbrach, war unbarmherzig, und selbst das Lagerfeuer schaffte es nicht, meine eisigen Füße wieder aufzutauen. Da wir am folgenden Morgen sehr früh unser Camp abbrechen und los marschieren wollten, verabschiedete ich mich, suchte nach meinem Zelt und kroch hinein. Der Schlafsack war auch sehr kalt, aber unser Reiseleiter Thomas hatte uns extra gesagt, dass man im Schlafsack  möglichst wenig anziehen soll, damit sich die Körperwärme da drin gut ausbreiten könne. Ich rollte mich ganz klein zusammen und konnte auch nach einer halben Stunde diese Theorie nicht bestätigen. Mein ganzer Körper war mittlerweile zu Eis geworden. Ich zog mir wenigstens ein paar warme Socken an. Trotz der Kälte bin ich irgendwann erschöpft eingeschlafen.

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