Bako Nationalpark

 

Superpünktlich wurden wir an unserem Hotel abgeholt. Diese Pünktlichkeit fiel uns auch im weiteren Reiseverlauf immer wieder angenehm auf. So machten wir uns nach zwei Wochen dann schon mal richtig Sorgen, als der Minibus erst 2 Minuten nach vereinbarter Zeit ankam…

In Bakovillage ging es auf ein kleines Boot und nachdem wir Schwimmwesten angelegt hatten fuhren wir über den Fluss durch traumhafte, sattgrüne Landschaft zum Nationalpark. Es ging an Stelzenhäusern, interessanten Felsen und weißen Stränden vorbei, und dann waren wir auch schon da. Das letzte Stück wateten wir durch das flache Meer an den Strand.

Sofort machten wir uns mit unserem „Privatguide“ Taylor auf zu unserer ersten Wanderung. Diese führte nicht nur an sehr schönen Aussichtspunkten vorbei, wir sahen auch Pitcher Plants, fleischfressende Kannenpflanzen in beeindruckender Größe, und eine freche Makakenhorde. Taylor konnte uns viel zu Flora und Faune erzählen, und so verging die Zeit wie im Fluge bis wir nassgeschwitzt den Traumstrand Kecil Beach erreichten, wo wir uns natürlich sofort ins Wasser stürzten. Dies bot zwar keine wirkliche Abkühlung, da es sehr warm war, aber trotzdem war es eine angenehme Erfrischung. Nach einem entspannenden Sonnenbad ging es dann ganz bequem mit dem Boot zurück zum „Hauptquartier“, wo wir im offenen Restaurant ein leckeres Essen in Buffetform zu uns nahmen. Witzigerweise gab es an dem Buffet immer dasselbe zu essen, egal ob es morgens, mittags oder abends war. Der einzige kleine Unterschied war, dass es morgens zusätzlich noch Eier und Toast gab. Es schmeckte alles sehr gut, und ich gewöhnte mir gleich an, Nudeln zum Frühstück zu essen, was ich dann den ganzen Urlaub beibehielt.

Nach dem Essen bezogen wir unsere kleine Holzhütte, die sogar mit einem Kühlschrank ausgestattet war. Von der Veranda konnten wir Makaken, Nasenaffen und Touristen beobachten, die wiederum großes Interesse an einem Baum direkt vor unserer Haustür hatten. Wie wir später feststellten, lag dort eine Green Viper…giftig!

Nachmittags machten wir einen Spaziergang durch die Mangroven und am Strand entlang, wo wir uns einen Spaß daraus machten, Mudskipper zu fangen, was uns natürlich nicht gelang. Das Tigerbier zu einem wunderschönen Sonnenuntergang am Strand hatten wir uns dann aber auch redlich verdient.