Schließlich entscheiden wir uns für Chicken Wings Cajun Style als Vorspeise, die vorzüglich scharf schmecken, und als Hauptspeise ein Surf and Turf, übersetzt: ein Sirloin Steak (Turf) zusammen mit Beinen der Dungeness-Krabbe (Surf), sowie einer großen gebackenen Kartoffel und gemischtem Gemüse.

Da die vielen Reiseführer mir richtig Appetit auf die berühmten gut handflächengroßen Dungeness-Crabs gemacht haben, kriege ich Surf und Julian Turf.

Mit einem kalten Bier dazu fühle ich mich erinnert an unsere Krebsmahlzeiten mit Freunden im Nordosten von Brasilien.

 

Gesättigt fahren wir über eine die Hafenbucht überspannende Brücke bis zum direkt dahinter ebenfalls am Wasser gelegenen Best Western Hotel.

Aus unserem Fenster kann man genau zu unserem Seafood Restaurant hinübersehen.

 

Da wir noch etwas Tatendrang verspüren, machen wir uns auf, die bekannten Oregon Dunes südlich von Florence zu erkunden. Hier wird Ameland aber deutlich getoppt.

Das Ganze ist eine riesige, mehrere Kilometer breite und zig Kilometer lange Dünenlandschaft, überwiegend bewachsen, teilweise aber auch über größere Strecken aus purem Sand bestehend, in dem irre Quad- und Dunebuggyfahrer ihren Hormonstau ablassen.

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Wir fahren bis zur letzten Düne vor dem Meer, erklimmen sie und fühlen uns augenblicklich an den Strand von Hollum in Ameland versetzt. Auch die im Westen langsam niedersinkende Sonne passt.

Wir legen uns an den Dünenhang und genießen die letzten wärmenden Strahlen.

Den Sonnenuntergang warten wir dann doch nicht mehr ab, da der frischer werdende Wind die Sonnenwirkung zunehmend neutralisiert.

 

Zurück am Hotel trennen ich unsere Wege: während Julian das Spa aufsuchen möchte, fahre ich nochmals über die Brücke und über verschlungene Wege nach Westen, wo ich doch noch ein paar Sonnenuntergangsphotos schießen kann.

 

Anschließend werden bei Safeway die notwendigen Getränke und Powerriegel für die Weiterreise besorgt und dann die kurze Rückfahrt angetreten.