Außerdem finden sich mannigfache Hinweise auf besondere landschaftliche Sehenswürdigkeiten und „Interpretive Centers“, wo bestimmte Attraktionen wie Landschaftsparks, aber auch Bauwerke, wie z.B. Brücken näher erläutert werden.

Nach mehreren kleinen Zwischenstopps halten wir schließlich am Info-Center von Cape Perpetua etwa auf der Hälfte der Strecke an, um von dort aus einen kurzen hike durch naturbelassenen Küstenurwald bis zu einem gut 500 Jahre alten dicken Spruce-Tree (Sitka-Fichte) zu machen, die uns mit einer Höhe von mindestens 40 Metern und einem ordentlichen Stammumfang beeindruckt.

 

Auf dem Weg entdecken wir immer wieder Büsche mit brombeerähnlichen Früchten, die jedoch gelb sind. Schmecken tun sie tatsächlich etwas wie Brombeeren, nur nicht so süß. Vielleicht sind sie aber auch noch nicht ganz reif.

An die anderen ganz kleinen roten Beeren, Huckleberrys, trauen wir uns aber nicht.

 

Da Cape Perpetua als höchst gelegener Aussichtspunkt der Küste gepriesen wird und glücklicherweise eine Straße hinaufführt, lassen wir uns das natürlich nicht entgehen.

Der Ausblick auf das tief unter uns liegende Meer und den direkt daran angrenzenden Küstenurwald ist schon beeindruckend, umso mehr, als auch noch dicht vor uns ein Adler gemächlich seine Kreise zieht.

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Auf der Weiterfahrt klart das anfänglich sehr diesige Wetter immer mehr auf und die Sonne kommt durch, als wir Heceta Lighthouse mit seinem vorgelagerten Strand erreichen.

Dieser ist an beiden Seiten eingerahmt von hohen Felsen, auf denen nördlich das besagte, sehr dekorative Lighthouse thront.

Auf der linken Seite des Strandes mündet der aus dem Regenwald kommende Siuslaw-River in das Meer.

Hier machen wir Rast, erklettern die Felsen unterhalb des Leuchtturms, erkunden in die Klippen gespülte Höhlen und lassen uns von der immer kräftiger scheinenden Sonne aufwärmen.

 

Da der Magen knurrt und auch nicht mit einem Apfel anstatt zu beruhigen ist, machen wir uns auf die Weiterfahrt in unser heutiges, nicht mehr fernes Etappenziel, Florence.

Bevor wir unser Hotel erreichen, erblicken wir jedoch schon ein Hinweisschild auf ein in mehreren Führern hoch gepriesenes Seafood Restaurant, so dass wir dieses zuerst ansteuern.

Weil wir inzwischen die amerikanische Essensportionierung kennen, bestellen wir für beide nur eine Vorspeise und einen Hauptgang, wobei die Wahl schwer fällt, da die Interessen doch sehr auseinanderliegen.