FAHRT ZUM MOUNT HOOD

03.07.2009:

 

 

Zunächst geht es durch die ausgedehnten Suburbs von Portland, dann auf den Highway entlang des gewaltigen Columbia River.

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Zugunsten einer pittoreskeren Umgebung wird dieser Highway jedoch bald wieder verlassen, woraufhin die Reisenden sich auf dem Historic Columbia River Drive wiederfinden.

Man kann hier zwar nur relativ langsam fahren, hat dafür aber mehr von der Landschaft.

Wir wollten ohnehin bald anhalten, um die bekannten Multnomah-Falls zu besuchen, bzw. hier zu wandern. (This is the Mother of all Columbia Gorge waterfalls, and it usually comes equipped with the Mother of All Mobs!) Diesem Zitat eines Wanderführers ist nichts hinzuzufügen.

 

Allerdings machen wir nicht die Mob-Route (einmal Fälle rauf und runter), sondern den deutlich anspruchsvolleren 5,3 Meilen langen Rundweg, der uns zudem noch an einer ganzen Reihe anderer Wasserfälle vorbeiführt.

Trotzdem ist hier mehr Volk unterwegs als zur Hochsaison auf dem Rheinsteig.

Was auffällt, zumindest in den nicht so begangenen Bereichen, ist, dass noch nicht einmal ein Tempotaschentuch am Wegrand liegt. Offensichtlich fruchten die Appelle der Forstbehörde, oder die Amis sind doch nicht so umweltignorant, wie wir ihnen gerne unterstellen. Es könnte aber auch ein ähnliches Bewusstsein wie in Schweden existieren, dass das Land allen Bürgern gehört und sie daher auch eine individuelle Verantwortung dafür haben.

Die großartigen landschaftlichen Eindrücke haben dem Akku meiner Kamera die letzte Energie geraubt, sodass ich froh bin, den Spannungswandler mitgenommen zu haben, mit dem ich nun während der Fahrt über den Zigarettenanzünder bequem neu laden kann.

Weiter geht es an großen Fischzuchtstationen vorbei bis zur Bridge of the Gods, über die wir gegen ein mildes Maut-Entgelt von einem Dollar kurz entschlossen die Seite wechseln, in doppelter Hinsicht: einmal überqueren wir den Columbia River und außerdem wechseln wir auch den Bundesstaat, nämlich von Oregon nach Washington.